Gemeint damit ist der „Plagiarius“, gestiftet vom Designer Rido Busse im Jahr 1977 als Negativ-Auszeichnung für Produkt-Piraterie. Was aber hat diese „Trophäe“ mit Ulm zu tun?

In der Bauhaus-Tradition gründeten Inge Scholl, die Schwester von Sophie Scholl sowie der Gestalter Otl Aicher in Ulm eine Gestaltungs-Hochschule, gebaut vom Schweizer Architekten Max Bill, die bis zu ihrem Ende im Jahr 1968 das deutsche Design entscheidend geprägt hat. Noch heute gibt es in der Region eine hohe Dichte an Design-Schmieden, wie z. B. Busse-Design und Werbe-Agenturen. Und so präsentierten IHK und Marketing-Club Ulm/Neu-Ulm in einer eindrucksvollen Ausstellung jede Menge „prämierte“ Plagiate, Kopien und Fälschungen und hängten eine gut besuchte Veranstaltungsreihe an das spannende Thema.

Bei der Auftaktveranstaltung im Ulmer Haus der Wirtschaft betonte Clubpräsident Wolfgang Röhr den immensen Schaden für die deutsche Wirtschaft durch Plagiate, der bei über 25 Milliarden Euro liegt. Bernd Radtke, Geschäftsführer der IHK und Veranstaltungs-Organisator wies zurecht auf die hohe Bedeutung von „Marken“ hin, die oft über Jahre und Jahrzehnte mühsam aufgebaut werden. Produktpiraterie sei eben kein Kavaliersdelikt und müsse konsequent verfolgt werden. Wie dies möglich ist, das zeigte an einem weiteren Abend der Geschäftsführende Vorstand des Ulm/Neu-Ulmer Clubs Armin Weidt, der als Anwalt und Spezialist für Markenrecht den Alltag kennt. Es lohne sich für die Markenbesitzer, Bescheid zu wissen und im Bedarfsfall z. B. den Zoll aktiv werden zu lassen, der dann Waren sofort aus dem Verkehr zieht. Außerdem gehe es nicht nur um den wirtschaftlichen Schaden, sondern auch um den Imageschaden, wenn solch ein Plagiat beispielsweise nicht funktioniert. Genau das hatte Rido Busse seinerzeit auf die Palme und dann auf die Idee des Plagiarius gebracht. Die Kopie einer Wandwaage der Firma Soehnle funktionierte schlicht und einfach nicht und schadete dem Original damit doppelt! Launig führte Prof. Rido Busse, einer der Grandseigneurs des deutschen Designs, durch die jüngere Geschichte seines Sprösslings „Plagiarius“. Da nütze es auch nichts, wenn es die Chinesen als Ehre betrachten, einem großem Meister nachzueifern, sprich, ihn zu kopieren. Übrigens gebe es solche Piraten auch bei uns!

Die Marken-Werbung wurde von zwei kompetenten Agenturchefs beleuchtet. Unterhaltend und video-gespickt gab Frank Dopheide von der Düsseldorfer Agentur Grey International einen Überblick über Marken. Er fokussierte seine Betrachtungen auch auf die Kultmarke Apple und deren Ziel, den Kunden zum Teil der Marke zu machen.  Ronald Focken von Serviceplan, einer der wenigen inhabergeführten Top-Agenturen, hatte interessante Zahlen zum Werbemarkt mitgebracht. Er wies darauf hin, daß gerade im „Tief“ durch Werbe-Spendings Marktanteile erobert werden könnten, die sich dann im „Hoch“ in Ruhe verteidigen lassen.  Der Blick fiel auch auf das brandneue I-Pad, dem Focken eine große Zukunft voraussagte. „…wenn meine 6-jährige Tochter damit nach einer Stunde umgehen kann, dann lassen sich mit dieser Technik noch ganz andere Zielgruppen erreichen!“ Und somit dürften die Plagiatoren in den Startlöchern stehen.

Aber wer weiß, vielleicht schlägt das Pendel auch einmal in die andere Richtung aus. Zugunsten jener, die zwar nicht ganz so schick aber dafür weniger die Hand aufhalten, wenn fremde Infos über den Screen laufen. So gesehen, sind einige Methoden gar nicht so weit voneinander entfernt: Kopierer, Piraten, Wegelagerer…? Die Übergänge können durchaus fließend sein. Da war es hilfreich, daß Christine Lacroix, die Geschäftsführerin von Plagiarius e. V. die Ziele des Vereins ausführlich präsentierte und systematisch aufzeigte, wie die Branche der Kopierer und Fälscher funktionieren.

 Quelle: deutscher Marketing Verband – http://www.marketingverband.de/aktuelle-news/club-berichte/einzelansicht/article/316/schwarzer-zwerg-mit-goldener-nase/?cHash=37486aabb9 

Es stehen sich gegenüber die beiden Zigarettenmarken “WELT” und “WEST” (Widerspruchsmarke; verkehrsdurchgesetzt).
Im Kollisionsverfahren vor dem DPMA hatte die Markenstelle in zwei Beschlüssen (einer davon im Erinnerungsverfahren) den Widerspruch der älteren Marke “WEST” zurückgewiesen, weil es sich bei den Vergleichsmarken um kurze und überschaubare Wörter handle, bei denen schon geringe Abweichungen – wie hier im dritten Buchstaben L statt S – Verwechslungen ausschlössen.
Der 26. Beschwerdesenat des Bundespatentgerichts hat die angefochtenen Beschlüsse der Markenstelle aufgehoben und der angegriffenen Marke die Eintragung verweigert.
Unter Berücksichtigung aller maßgeblichen Umstände des Einzelfalles, wie es der EuGH verlangt (EuGH GRUR 1998, 387 – Sabèl/Puma), insbesondere der Wechselwirkung zwischen der Markenähnlichkeit sowie der  Kennzeichnungskraft der prioritätsälteren im Wege der Verkehrsdurchsetzung eingetragenen Marke sieht der Senat keine Verwechslungsgefahr i.S.d. § 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG.
Bei der vom Senat allenfalls als leicht erhöht erkannten Kennzeichnungskraft der Widerspruchsmarke reichen die bei Kurzwörtern wie den beiden Markenwörtern “WELT” und “WEST” festgestellten Unterschiede auch nur in einem Buchstaben (”L” statt “S”) aus, um die Verwechslungsgefahr ausschließen zu können. Zudem haben die gegenüberstehenden Markenwörter auf Anhieb erkennbare völlig unterschiedliche Begriffsinhalte, die üblicherweise die Verwechslungsgefahr darüber hinaus erheblich vermindern und im vorliegenden Fall als geläufige Begriffe der deutschen Alltagssprache sogar ausschließen.
Der Senat hat folgerichtig den Widerspruch zurück gewiesen – jetzt müssen beide Marken nebeneinander leben.
 
26 W (pat) 324/03                    13.05.2009

Quelle: Rechtsanwalt Hans Jürgen Klier, Leitender Regierungsdirektor a.D. (Deutsches Patent- und Markenamt), Mitglied der Kanzlei IhrAnwalt24AG (www.anwalt.ag)

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum es Marken gibt, die seit über hundert Jahren erfolgreich sind? Faber-Castell gibt es seit 1761, Knorr seit 1838, Coca-Cola und Mercedes Benz seit 1886, Dr. Oetker seit 1891, Maggi seit 1897, Persil seit 1907 und Nivea seit 1911.

Andere Marken dagegen verschwinden plötzlich vom Markt (Borgward 1961, DEA 2004, Hertie 2009, Horten 1994, Nordmende 1996, Raider 1991, VIM 2000, Yes Torty 2003) und wieder andere kommen nach etlichen Jahren „Pause“ wie Phoenix aus der Asche zurück (Ahoj-Brause 2002, Creme 21 2003, Elefanten (Deichmann) 2006,  Fairy (Procter & Gamble) 2003, Maybach (Mercedes) 2002, Mini (BMW) 2001, TRi TOP ( 2003) Woran liegt das? Was machen die einen richtig und die anderen falsch?

 

Zunächst einmal muss man feststellen, dass die klassische (Hersteller-)Marke heute sehr schwierige Rahmenbe-dingungen vorfindet und tatsächlich mehr und mehr Marken vorübergehend oder dauerhaft verschwinden. Warum?

Von 2005 bis 2008 stieg der Marktanteil von Handelsmarken (Eigenmarken der Handelsunternehmen und Discounter) weltweit um 13 Prozent. In Deutschland lag der Eigenmarkenanteil im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) im Jahr 2008 bereits bei 32,0 Prozent, Tendenz steigend. Aufgrund der immer stärker werdenden Markstellung der Discounter und großen Handelsketten und zunehmender Eigenmarkenanteile „vernichten“ sie mehr und mehr (Hersteller-)Marken. So haben beispielsweise Aldi und andere Lebensmittel-einzelhandelsunternehmen „Yes Torty“ von Nestlé zusammen mit anderen Markenartikeln bereits 1999 aus dem Sortiment geworfen und durch eigene Marken „Backstube Feine Kuchenriegel (Edeka)“ oder „Montana Caramel Kuchenriegel „(Aldi) ersetzt. Experten schätzen, dass im Laufe des Jahres 2010 bis zu 1.000 Markenartikelprodukte bei den großen LEH Ketten ausgelistet und durch eigene Handelsmarken ersetzt werden und somit vom Markt verschwinden werden.

Die Preissensibilität der Verbraucher hat in den letzten 25 Jahren um 50 Prozent zugenommen, was zu einer sinkenden (Marken-)Loyalität geführt hat: Regelmäßige Rabattaktionen ermutigen Kunden, auf die nächste Rabattschlacht zu warten, anstatt ein Produkt zum regulären Preis zu kaufen – oder von vornherein ein Factory Outlet aufzusuchen und sich zu günstigen Fabrikverkaufspreisen zu bevorraten. Wenn die Aufmerksamkeit der Kunden fast ausschließlich auf äußerliche Merkmale einer Marke wie den Preis gelenkt wird und nicht auf innere Werte wie Qualität, führen Preisnachlässe und Rabattaktionen dazu, dass Marken weniger differenziert wahrgenommen und austauschbar werden oder ganz durch Handelsmarken verdrängt werden.

Beispiele erfolgreiche Markenführung

Marken müssen heute eine klare Haltung und Botschaft entwickeln und kommunizieren. Ein schönes aktuelles Beispiel ist die Kräuterbrause Bionade, um die ein ganzes Lebensgefühl entstand. Bionade mit Gutmenschen-Anspruch oder andere Marken wie Apple mit Revoluzzer-Habitus, Audi mit Technikbegeisterung oder Red Bull (verleiht Flügel) haben das frühzeitig erkannt und erfolgreich umgesetzt. Gewinnermarken konzentrieren sich auf ihr Kerngeschäft und haben eine klare, eindeutige Positionierung mit einem Alleinstellungsmerkmal am Markt. Es ist wesentlich einfacher, eine klare Botschaft für ein Unternehmen mit nur einer Hauptmarke zu entwickeln (Amazon, Apple, ebay, Google, Lego oder Jägermeister („wir machen nichts außer Jägermeister“) als für einen komplexen Mischkonzern mit mehreren Hundert Marken (z.B. Henkel: A brand like a friend), die teilweise sogar in Konkurrenz zueinander stehen (Persil vs Spee). Die Gestaltung und Führung von großen Markenportfolios wird immer schwieriger (Unilever reduziert(e) sein Markenportfolio von 1.600 auf 400 Marken). Und: der Wert großer Traditionsmarken wird erst heute richtig erkannt: Eine neue Marke aufzubauen ist erheblich zeitaufwendiger und teurer als eine alte Marke zu revitalisieren (alte Fans lassen sich schnell wieder aktivieren, geben der Marke Vertrauensvorsprung). Dafür gibt es mittlerweile zahlreiche Beispiele gelungener Comebacks: afri cola, Ahoj-Brause, Bluna, Carrera, Creme 21, Elefanten, Mini und TRi TOP.

Beispiele nichterfolgreiche Markenführung

Wenn Marken zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind und den Markt, d.h. die Kunden und den Wettbewerb aus den Augen verlieren, geraten sie in  große Schwierigkeiten wie z.B. Märklin, Opel, Quelle, Rosenthal und Schiesser. Oftmals nehmen Unternehmen kurzfristige Daten zu wichtig (denken in Quartalszahlen) und planen nicht langfristig genug. Zu häufige Wechsel im Management und Unstimmigkeiten auf der Entscheiderebene erzeugt weitere Unruhe und führt zu Diskontinuitäten in der Markenführung. Die häufigsten Fehler sind:

- Veraltete Technologie, geringe Innovationsrate: („Dodge Viper“ und „Hummer“, Auto-Relikte vergangener Zeiten. Überholt von der Hybrid- und Umweltauto-Evolution)

- Kundenbedürfnisse werden missachtet (Märklin, Schiesser) Märkte und Trends werden verschlafen (Dual, Märklin).

- Zu starker Focus auf den Preis und Rabatte (Rosenthal, Junghans)

- Es wird versäumt, um das Produkt eine Markenaura aufzubauen, die Marke transportiert keine emotionalen Mehrwerte (Hertie, Quelle, Opel)

- Die Glaubwürdigkeit geht verloren (Porsche wollte VW übernehmen. Das Scheitern beschädigte das Image und senkte den Markenwert um 30%)

Marketingtrends:

 Folgende Trends lassen sich momentan erkennen, die für deutsche Markenartikelunternehmen wichtig sein könnten:

  1. Authentizität/Glaubwürdigkeit: Erfolgreiche Marken entwickeln eine glaubwürdige Markenaura, ein Lebensgefühl (Coca Cola, Jägermeister, Marlboro, Red Bull) und setzen heute ausschließlich auf emotionale Benefits. Die (kauf)-entscheidende Frage ist: Welches (Lebens-)Gefühl löst die Marke bei mir aus?
  2. Mitmachmarke(n): Marken werden heute nicht mehr vom Unternehmen „diktiert“ (Herrschaftsmarke), müssen mehr und mehr als Gemeinschaft (Community) interpretiert werden. Marketingexperten sprechen daher immer seltener vom Konsumenten, sondern vom Prosumenten – den proaktiven Konsumten (Bosch betreibt z.B. die Internetseite www.1-2-do.com). Auf dieser „Heimwerker Community“ werden über 3.000 Mitglieder integrativer Bestandteil der Marke, vernetzen sich untereinander und geben kostenlose (Heimwerker-)Tipps.
  3. Der Siegeszug der Monomarkenunternehmen: Die Gestaltung und Führung komplexer Markenportfolios wird immer schwieriger. Große Markenkonzerne wie Beiersdorf, Henkel, Procter & Gamble und Unilever ersticken an ihrer Komplexität. Erfolgreiche Marken konzentrieren Sie sich auf ihr Kerngeschäft und verzetteln sich nicht. Oftmals trägt das Unternehmen den Namen der Marke und stellt nur ein Produkt (mit entsprechenden Varianten) her: (Amazon, Apple, Creme 21, ebay,  Google, Hailo, Jägermeister, Poliboy, Red Bull)
  4. Retro Marken: Fast scheint es, als hätten Fachleute den Wert von Traditionsmarken erst jetzt erkannt, anstatt unter hohem zeitlichen und finanziellen Aufwand eine neue Marke zu entwickeln, die eine ungewisse Zukunft hat, denn neun von zehn neuen Produkten werden Flops, sind also nicht erfolgreich. afri cola, Ahoj-Brause, Bluna, Carrera, Creme 21, Elefanten, Mini oder TRi TOP waren einst starke Marken, die dann aber aus unterschiedlichsten Gründen (vorübergehend) verschwanden. Doch die Marke war stärker als das Produkt: die Verbraucher haben sie in ihrer Erinnerung behalten und gaben ihr bei ihrem Neustart einen Vertrauens-vorschuss und ziehen sie beim Kauf gegenüber Konkurrenzprodukten vor.
  5. Social Medianeue Wege in der Kommunikation. Klassische Instrumentarien der Einwegkommunikation funktionieren heute nicht mehr. Interaktion mit zielgruppenrelevantem Content, der schnell erfassbar ist und die soziale Relevanz der Marke stärkt, wird das Image einer Marke in Zukunft tragen. Aus Kunden werden Fans (Facebook), Freunde (VZ-Gruppen) und Follower (Twitter). Marken wie „Skittles“ (über 6 Mio. Fans bei Facebook!)  oder „Ben & Jerrys“ besitzen extrem aufwendige Facebook Präsentationen mit hohem Involvement und starken Faninteraktionen (exklusive Downloads, virtuelle Geschenke, Spiele und kostenlose Produktmuster), die eine starke Kundenbindung erzeugen.

Quelle: http://business-blog.t-online.de/verschwundene-marken/364#more-364

P. Diddy hat eine neue Girlband unter seinen Fittichen. Und die nennt sich “Dirty Money”. Jetzt erklärte der Rapper, wie er auf diesen Namen kam – eine recht ungewöhnliche Erklärung: “Ich hatte letztens ein paar Dollar in meinem Schlüpfer. Meine Unterhosen wähle ich gezielt immer eng aus, deswegen war mir klar, dass die Dollar-Scheine ein wenig schmutzig sein mussten, wenn ihr versteht, was ich meine”

Quelle: http://www.lieblingsstars.com/p-diddy-ungewohnliche-namensfindung-29244/

Die Nikator Ltd. wurde beauftragt, die Marke „TRENDARBEIT“ zu vermarkten bzw. zu verkaufen.

Mit dieser Wortmarke kann der Firma in Form einer in England registrierten Limited für den Aufbau und Betrieb einer Arbeitsvermittlung oder Jobbörse erworben werden.

Zudem deutet bereits der Markenname „TRENDARBEIT“ an sich auf die entspre-chenden Produkte und Dienstleistungen hin. Somit entfallen teure Marketing- und Werbemaßnahmen.

Bei der Wortmarke „TRENDARBEIT“ handelt es sich um eine Marke, welche am 13.06.2008 beim Deutschen Patent- und Markenamt für die Klassen 35, 36 und 41 eingetragen wurde, wobei die Klasse 35 führend ist:

-          Werbung

-          Geschäftsführung

-          Unternehmensverwaltung

-          Büroarbeiten.

Die Marke kann sofort übertragen und somit benutzt werden. Damit ist es für den Käufer  möglich, schnell und unverzüglich mit seiner neuen Unternehmung zu starten. Mit der Übertragung der dazugehörigen Domains www.trendarbeit.de  und www.trendarbeit.com könnte auch sofort eine Homepage im Internet platziert werden. Das bereits bestehendes Layout / Design für diese Konzept könnte für die Internetpräsenz gleich mit übernommen werden.

Die NIKATOR Ltd., welche mit dem Verkauf und der Vermarktung der Marke beauftragt wurde, hat sich auf den Handel mit benutzten und unbenutzten Marken spezialisiert. Es werden unter anderem auch folgende Marken zum Kauf angeboten:

Burgbrunnen, vitajoy, fitura, HILLSTER, Regeny, SPRED, Yoker, Yakumo, Winedream und viele Andere.

Durch alle Instanzen streiten zwei Schokoladenhersteller seit Jahren darüber, wie ein Goldhase aussieht. Der BGH erteilt einer Vorinstanz einen kräftigen Rüffel.

Der seit Jahren schwelende Rechtsstreit um den Schoko-”Goldhasen” geht wahrscheinlich in eine neue Runde. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe erwog am Donnerstag, den Fall zum zweiten Mal an das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt zurückzuverweisen. Das OLG habe bei seiner Verhandlung zu wenig Feststellungen getroffen, auf die sich der BGH berufen könnte, sagte der Vorsitzende Richter Joachim Bornkamm.

Das höchste deutsche Zivilgericht verhandelt bereits zum zweiten Mal über eine Klage des schweizerischen Schokoladenherstellers Lindt & Sprüngli. Lindt wirft der bayerischen Confiserie Riegelein vor, einen allzu ähnlichen Goldhasen im Angebot zu haben und damit das Markenrecht zu verletzen.

“Auch wenn der Fall jetzt zurückverwiesen wird, käme eine klare Zielrichtung nicht in Betracht”, sagte Bornkamm. Dies bedeutet, dass der BGH dem OLG voraussichtlich keine Hinweise geben wird, wie es den Streit zu bewerten hat. Dass der BGH aber bereits zum zweiten Mal über die Sache verhandele, “drückt aus, dass wir mit dem Berufungsurteil nicht wirklich glücklich waren”, sagte der Vorsitzende Richter. Seine Entscheidung will der BGH am späten Donnerstagnachmittag oder erst am Freitag verkünden.

Bereits vor vier Jahren hatte der Bundesgerichtshof den Fall an das OLG zurückverwiesen. Das Berufungsgericht befand danach – wie schon in der ersten Verhandlung – es gebe keine Verwechslungsgefahr zwischen den Schokoladen-hasen. Nicht nur sei auf beide Hasen gut sichtbar der Herstellername gedruckt, sie unterschieden sich außerdem deutlich in Form und Farbe, fand das OLG. Außerdem wickelt Lindt seinen Schokohäschen ein rotes Band mit Glöckchen um den Hals, während der Konkurrent eine bräunlich-rötliche Schleife aufdruckt.

Gegen diese Beurteilung wendet sich Lindt mit seiner Revision. Seit dem Jahr 2000 sind die Schweizer Inhaber der Marke “Goldhase”. Das Unternehmen verlangt von seinem deutschen Konkurrenten Unterlassung und Schadensersatz. Die Anwältin der Schweizer betonte nochmals, wie wichtig Form und Farbe für eine Marke seien. Das OLG hatte den Riegelein-Hasen als “eher bronzeähnlich” gesehen. Dem widersprach die Anwältin: “Die Gegenseite hat ihren Hasen auch immer als Goldhasen bezeichnet. Warum sollte sie das tun, wenn er bronzefarben ist?”

Der Riegelein-Anwalt hielt dagegen: Nicht allein Farbe und Form seien für Verbraucher wichtig, um eine Marke zu erkennen. Auch die anderen Merkmale des Lindt-Hasen wie das rote Bändchen und die Glocke spielten eine große Rolle für den Wiedererkennungswert des Schweizer Häschens. “Das Produkt an sich hat wegen der massiven Werbung hohe Bekanntheit, genauso wie etwa Nutella”, selbst wenn man alle Etiketten entferne, sagte er. Er machte außerdem nochmals auf Wettbewerbsfragen aufmerksam: Seit 50 Jahren werde der Hase von Riegelein in dieser Form produziert. Erst seit 2000 sei die Marke von Lindt angemeldet. “Der Wettbewerber versucht damit, alle Konkurrenten vom Markt zu drängen.”

Quelle:

http://www.impulse.de/recht-steuern/recht/:Markenrecht–Skurriler-Streit-um-Schokohase-Gloecklein-und-Streifen/1014814.html

Dies ist ein Beispiel für das Durchleben von Höhen und Tiefen im Kollisionsverfahren.

Erst weist die Markenstelle des Deutschen Patent- und Markenamts den Widerspruch der älteren Marke “Inforce” wegen mangelnder Glaubhaftmachung der Benutzung zurück; im Erinnerungsverfahren wird die ausreichende Glaubhaftmachung der Benutzung nach Nachbesserung dann festgestellt. Die Widersprechende freut sich zu früh: der Widerspruch wird dennoch zurückgewiesen, weil die Markenstelle trotz identischer oder sehr ähnlicher Waren der Klasse 9 bzw. Dienstleistungen der Klasse 42 so deutliche klangliche Unterschiede in den beiden Wortanfängen sieht, dass der erforderliche Markenabstand eingehalten wird.

Die Widersprechende legt Beschwerde zum Bundespatentgericht ein und bekommt vom 30. Senat (Marken-Beschwerdesenat) Recht.

Der Senat stellt für die Widerspruchsmarke eine durchschnittliche Kennzeichnungskraft fest, so dass “an den Abstand, der von der angegriffenen Marke zur Verneinung der Verwechslungsgefahr einzuhalten ist, zumindest durchschnittliche Anforderungen gestellt werden” müssen.

Bei der Betrachtung des Schriftbilds der Vergleichsmarken erkennt man eigentlich nur einen Unterschied: das ist der zweite Buchstabe “n” bei Inforce, der bei der neuangemeldeten Marke “IFORCE” fehlt, sonst sind die Martken in der Buchstabenfolge identisch.

Anders als die Markenstelle des DPMA, der dieses zusätzliche “n” für den erforderlichen Markenabstand ausreicht, sieht der 30. Senat hier im Klang- und Schriftbild zu viele Ähnlichkeiten, als dass die Gefahr von Verwechslungen ausgeschlossen werden könnte. Eine klangliche Verwechslungsgefahr sieht der Senat insbesondere bei sechs identischen Buchstaben, identischer Silbengliederung und Vokalfolge  als  gegeben  an.

Im übrigen wurden auch im Parallelverfahren vor dem Harmonisierungsamt der EU in Alicante die beiden Marken klanglich und schriftbildlich verwechselt.

30 W (pat) 69/08                    08.01.2010

Verfasst von Rechtsanwalt Hans Jürgen Klier, Leitender Regierungsdirektor a.D. (Deutsches Patent- und Markenamt), Mitglied der Kanzlei IhrAnwalt24AG (www.anwalt.ag), auf Markenrecht und Wettbewerbsrecht spezialisierte Kanzlei.

(Quelle bzw. gefunden bei:  http://www.markenbusiness.com/de/news.php?newsid=6346 )

Die Nikator Ltd. wurde beauftragt, die Marke „Akio“ zu vermarkten bzw. zu verkaufen.

 „Akio“ gehört zu den Marken, welche auf Grund ihres Namens in verschiedenen Bereichen vielfältig eingesetzt werden können. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

 Sie könnte beispielsweise für Unternehmen interessant sein, welche Ihre Geschäftstätigkeit durch den Verkauf von „klassischer“ Kleidung, Designerbekleidung, Schmuck und Accessoires sowie sonstigen Produkten und Dienstleistungen rund um das Thema „Mode“ ausüben.

Auch die Einrichtung eines Online – Shops als Vertriebsplattform für verschiedene Artikel aus dem multimedialen Bereich, beispielsweise Camcorder oder Navigationsgeräte, ist denk- und machbar.

Die Marke „Akio“ könnte zudem auch sehr gut in der Fahrzeugbranche als Name für einen neuen Kleinwagen eingesetzt werden.

„Akio“ kann durch mehrfache Benennungen in interessierten Kreisen bereits als bekannt eingestuft werden. Somit entfallen teure Marketing- und Werbemaßnahmen.

Zu den Markendaten ist zu sagen, dass es bei sich dieser Marke um eine Wortmarke handelt, welche am 11.05.2007 beim Deutschen Patent- und Markenamt für die Klassen 12, 35 und 36 eingetragen wurde, führend ist hierbei die Klasse 12:

- Fahrzeuge sowie

- Apparate zur Beförderung auf dem Lande, in der Luft oder auf dem Wasser.

 Die Nikator ltd. welche sich auf den Verkauf von Marken spezialisiert hat, bietet unter anderem noch folgende weitere Marken zum Verkauf an:

 BRIKENDA; DigitalCAT; edelFORM; BoGiFit, vitajoy, fitura

Wo und wie erleben Kunden eine Marke heute? In vielen Unternehmen besteht Unsicherheit darüber, welche Marketing-Ziele zu erfüllen und welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Um das Image nicht nur heute, sondern auch noch in der Zukunft zu pflegen und Investitionen im Markt- und Markenmanagement zu optimieren, müssen Entscheider beim B2C und B2B lernen, den Marktbearbeitungs-Mix im dynamischen Umfeld ganzheitlich effizient und effektiv zu steuern.

ouchpoint-Management – Muss unsere Marke jetzt twittern?

Wie Entscheidungsträger im B2C und B2B den Marktbearbeitungs-Mix im dynamischen Umfeld ganzheitlich effizient und effektiv steuern können, um Investitionen im Markt- und Markenmanagement zu optimieren, erläutert dieser Beitrag. Zentral ist die Messbarkeit der kundenseitigen Wirkung von Touchpoints zur Bestimmung des optimalen Marktbearbeitungs-Mix sowie zur Maximierung des ROI.

Aus der Unternehmensperspektive betrachtet besteht die begründete Gefahr, dass immer mehr instrumentelle, personelle und finanzielle Mittel eingesetzt werden müssen, um (potenzielle) Kunden heute überhaupt noch zu erreichen, für sich zu gewinnen, zu begeistern und zu binden. So ist es durchaus verständlich, dass in vielen Unternehmen Unsicherheit besteht, welche Strategien und Maßnahmen im Markt- und Markenmanagement erfolgversprechend sind.

Wo und wie erleben Kunden die Marke heute – und in Zukunft? In dieser Auseinandersetzung mit den vielfältigen Berührungspunkten zwischen Unternehmen und (potenziellen) Kunden rücken die absatzseitigen Touchpoints in den Fokus der Strategie- und Maßnahmenplanung. Das Züricher Beratungs- und Research-Unternehmen Accelerom AG beispielsweise zeigt mit dem von ihm entwickelten 360-Grad-Touchpoint-Management auf, wie Fehlinvestitionen in Vertrieb und Marketing verhindert und die Performance gesteigert werden kann.

Strategie- und Maßnahmenentwicklung von „außen nach innen“

Damit das gesamte Potenzial im Markt- und Markenmanagement bestmöglich ausgeschöpft werden kann, ist eine ganzheitliche Sicht auf das Unternehmen aus der Perspektive von (potenziellen) Kunden vorteilhaft. Eine Strategie- und Maßnahmenentwicklung von „außen nach innen“ erhöht nicht nur die Entscheidungssicherheit, sondern führt auch nachvollziehbar zur Steigerung der Kontakt- und Servicequalität sowie zur Stärkung der Marke. Basierend auf gewonnenen Handlungserkenntnissen aus der 360-Grad-Touchpoint-Untersuchung kann eine durchgehende Kundenorientierung im Unternehmen verstärkt und die Teamarbeit über die traditionellen Grenzen einzelner Disziplinen wie Vertrieb, Marketing, Kommunikation und Service zielführend organisiert werden. Eine solche interdisziplinäre Zusammenarbeit kombiniert mit Veränderungsbereitschaft ist Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung eines ganzheitlichen Touchpoint Managements in der Praxis.

Stellhebel für das markentypische Kundenerlebnis

Ausgangspunkt für ein ganzheitliches Markt- und Markenmanagement sind die Kundenkontaktpunkte entlang der Wirkungskette, die vom Erstkontakt über den Kauf bis hin zur Loyalität führt. Die Erlebniswelt des Kunden (Customer Experience) erstreckt sich dabei über sämtliche Interaktionen mit einer Marke oder einem Unternehmen. Durch jeden Kontakt wird die Markenwahrnehmung geprägt und die Zufriedenheit gesteigert oder verringert. Dabei hat die eigentliche Kontaktqualität (z. B. Freundlichkeit oder kompetente Beratung) nicht immer den höchsten Stellenwert. Jedem bekannt ist die Interaktion mit einem Call Center: Kurze Wartezeiten und Flexibilität bei der Problembehandlung sind bei unzufriedenen Kunden in der Regel relevantere Kriterien als eine freundliche Bedienung. Die Prozessqualität hat in diesem Beispiel somit einen mindestens ebenso großen Einfluss auf die Kundenzufriedenheit wie die zuvor genannte Kontaktqualität. Umso erfolgskritischer ist es, die Kontaktqualität und die Prozessqualität ganzheitlich im Sinne eines hervorragenden „markentypischen Kundenerlebnisses“ zu optimieren, um Kundenzufriedenheit sicherzustellen und sich von Mitbewerbern vorteilhaft zu unterscheiden.

Geschäftsmodelle der neuen Realität anpassen

Im Praxisalltag sind Entscheidungsträger in Vertrieb und Marketing laufend gefordert, die Kosten-Nutzen-Effizienz und die Effektivität der Marktbearbeitung zu optimieren. Die Gründe für diesen Leistungsdruck sind vielfältig. Bedeutende unternehmensexterne und -interne Faktoren sind unter anderem intensivierter globaler Wettbewerb, zunehmende Austauschbarkeit der Angebote, angespannte Budgetsituation, Atomisierung medialer Marktbearbeitungskanäle oder zunehmende Zielgruppenfragmentierung.

Im Touchpoint Management geht es somit vermehrt auch darum, die Anpassung des Geschäftsmodells an die neuen Rahmenbedingungen zu gewährleisten, um die Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung für das Unternehmen in Zukunft sicherzustellen. Vor diesem Hintergrund wird zunehmend Klarheit gefordert, welchen Stellenwert bestimmte Marktbearbeitungsmaßnahmen für das Unternehmen haben und was sie tatsächlich zum Erfolg beitragen. Eine in diesem Zusammenhang häufig von Filialunternehmen gestellte Untersuchungsfrage betrifft den zukünftigen Stellenwert des physischen Point of Sale (POS) als Entscheidungsort. Führen neue Nutzungsgewohnheiten zu einem Bedeutungsverlust der traditionellen Verkaufsstelle? Welche Chancen ergeben sich daraus? Weitergehende Analysen der prioritären Touchpoints zeigen den Stellenwert der unterschiedlichen Interaktionskategorien aufgrund ihrer Breiten- und Tiefenwirkung.

Der vollständigen Artikel finden Sie hier:  http://www.ecin.de/marketing/beruehrung_von_mensch_und_marke/

Marke für den Vertrieb / Verkauf von Innenausstattung- und Einrichtungsgegenständen zu verkaufen     

Die Nikator Ltd. wurde beauftragt, die Marke  „MEGA MÖBEL MAGAZIN  “ zu verkaufen. Diese Marke ist hervorragend geeignet, Produkte und Dienstleistungen zur Einrichtung von Wohn- und Geschäftsräumen, insbesondere Möbel, Bett- & Tischwäschewäsche sowie Heimtextilien zu verkaufen. Zudem können mit der Marke Möbeltransporte durchgeführt werden.

Bereits der klangvolle Name MEGA MÖBEL MAGAZIN  “ deutet auf Möbel- und Einrichtungsprodukte in großem Stil hin. Der Markenbestandteil „Magazin“ ist hier im Sinne eines großen Lagers zu verstehen.

Bei der Marke „MEGA MÖBEL MAGAZIN “ handelt es sich um eine Wort-/Bild-marke, die beim Deutschen Patent- und Markenamt für die Klassen 20, 24 und 39 in 2006 eingetragen wurde. Die Marke kann in interessierten Kreisen als bekannt eingestuft werden. Mit der Marke wurden bereits Unsätze in Millionenhöhe erzielt. Somit entfallen teure Marketing- & Werbemaßnahmen.    

Die NIKATOR Ltd., welche mit dem Verkauf und der Vermarktung der Marke beauftragt wurde, hat sich auf den Handel mit benutzten und unbenutzten Marken spezialisiert. Diese können sofort auf den Käufer übertragen und von diesem eingesetzt werden. Die NIKATOR Ltd. bietet unter anderem auch folgende Marken zum Kauf an:

Burgbrunnen, vitajoy, fitura, HILLSTER, Regeny, SPRED, Yoker, Yakumo, Winedream und viele Andere.